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  • Cynthia Blasberg

Agneel – The female founded Brand

Inspiriert vom Schneiderhandwerk ihres Vaters, hat Yesim Karaman 2016 ihr Label Agneel gegründet - und zwar ohne Investoren oder großes Startkapital. Seitdem ist Agneel organisch gewachsen, auf der Grundlage von hohen Qualitätsansprüchen und fairer Produktion. Es begann in der Türkei, wo das Label gegründet wurde und die Produktionsprozesse auf Instagram transparent gezeigt wurden. Mittlerweile arbeitet Yesim mit einer Manufaktur in Florenz zusammen. Werte wie Zeitlosigkeit, minimalistisches Design und hochwertige Verarbeitung zeichnen die Brand nach wie vor aus.


Modell in crèmefarbenen Outfit mit Tasche von Agneel.

Durch und durch feminin


„Ich möchte hervorheben, dass wir eine female founded Brand sind und das Unternehmen größtenteils Frauen beschäftigt. Daher auch der weibliche Name Agneel, sowie all die weiteren Frauennamen, die unsere Taschenmodelle tragen“, so die Labelchefin. Dazu passt auch die neue Kooperation mit der dänischen Stylistin Pernille Rosenkilde. Die neuen Orange Pieces reflektieren Pernilles Passion für den Farbton und gleichzeitig ihre Begeisterung für die nachhaltigen Aspekte: „Ich finde es toll, dass die Taschen von Agneel mit einem nachhaltigen Ansatz hergestellt werden, und obendrein das Design super langlebig ist. Was mir wirklich gefällt, ist die Tatsache, dass das Design zwar zeitlos ist und die Taschen mit Rücksicht auf den Planeten hergestellt werden, aber trotzdem mit einer kräftigen Farbe Vergnügen bereiten können - denn Nachhaltigkeit sollte nicht langweilig sein, wenn du mich fragst."


Frau in buntem Outfit mit orangfarbener Ledertasche.
Die dänischen Stylistin Pernille Rosenkilde mit einem Orange Piece von Agneel.

Strategie statt Status


Die Konkurrenz im Lederwaren-Segment, auch im eco & fairen, ist mittlerweile groß. Hinzukommt, dass die meisten Konsument:innen im High-Fashion Segment renommierte Marken mit Wiedererkennungswert bevorzugen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie ein kleineres Unternehmen sich strategisch aufzustellen muss, um zu bestehen. Yesim meint: „Das Konzept von Agneel war von Anfang an, auf der gleichen Qualitätsstufe der großen Marken zu konkurrieren, aber die Taschen preiswerter anzubieten. Markentaschen kosten inzwischen ein kleines Vermögen – ob gerechtfertigt oder nicht ist eine andere Frage. Dadurch bleibt es vielen verwehrt, sich eine solche Tasche zu kaufen. Bei Agneel geht es weniger darum ein Statussymbol anzubieten, sondern vielmehr darum den persönlichen Stil der Frauen zu unterstreichen. Für unsere Kund:innen zählt in erster Linie die gute Verarbeitung und das Design der Taschen – fast alle unserer Modelle haben aufgrund ihrer besonderen Form und spezieller Details einen großen Wiedererkennungswert. Das Schöne ist, dass viele unserer Kund:innen nicht nur eine Agneel Tasche besitzen, sondern bereits ihr zweites oder drittes Modell kaufen. Somit tragen sie also auch die Taschen einer vergleichsweise kleinen Brand mit Stolz.“


"Bei Agneel geht es weniger darum ein Statussymbol anzubieten, sondern vielmehr darum den persönlichen Stil der Frauen zu unterstreichen."

Als weiterer Pluspunkt hat sich der Fokus auf den Onlineshop erwiesen, vor allem weil man bei Agneel großen Wert auf die passende Bildsprache flankiert von aussagekräftigen Texten legt und somit ein authentisches Markenerlebnis schafft. „Wir möchten uns in Zukunft aber auch stationär aufstellen, da wir immer häufiger von unseren Kund:innen gefragt werden, wo sie unsere Taschen im Geschäft anschauen, in den Händen halten und natürlich auch kaufen können“, so Yesim. Neben Kooperationen wie mit Pernille Rosenkilde ist außerdem eine Sortimentserweiterung in Planung. Es bleibt also spannend.


agneel.com